Was ist die Konsumakademie

Die Konsumakademie bietet konkrete Lösungsansätze, um gemeinsam Konsum neu zu denken. Wir erweitern handlungsmöglichkeiten und Wirkungsräume. Dabei beginnt unser Konsumverständnis nicht erst beim Konsum mit Geld. Konsum ist mehr als reines Kaufen von Dingen. Konsum geht auch ohne Geld, z.B. wenn wir etwas miteinander tauschen. Auch der autarke Konsum ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Konsumlebens, z.B. wenn wir selbst Tomaten und Basilikum anbauen oder gemeinsam ein Feld bestellen.

Die Konsumakademie eröffnet Handlungsoptionen, sodass den Bürgerinnen und Bürgern ein emanzipierter Umgang mit dem Thema Konsum konkret gezeigt wird. Wir decken sämtliche Themen wie beispielsweise Kreislaufwirtschaft, Zero Waste, Geplante Obsoleszenz vermeiden, krisenresistente Selbstversorgung, Sharing, Blue Economy, Floh- und Tauschmärkte oder Repair Cafés ab. Wir wollen der Bürgerschaft helfen, persönlich und gemeinsam wieder Einfluss zu nehmen auf Produktentwicklung und Sortiment. Wir wollen  Bürgern neue Wege ermöglichen, ihr eigenes Konsumleben sinnvoller zu gestalten.

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Sorgloser Konsum

Wir stehen für sorglosen Konsum. Bürger sollen nicht alle Verantwortung alleine tragen. Wie können wir, diejenigen, die uns beliefern, für deren Verantwortung stärker in die Pflicht nehmen? Nachhaltiger Konsum bedeutet auch, hinter das Regal zu greifen und IEnfluss zu nehmen. Denn was durch wen ins Regal gestellt wird, ist wichtiger, als die Frage, wer das entnimmt. Die Frage, ob eine Schokolade mit oder ohne Kinderarbeit hergestellt werden soll, darf nicht auf die Kaufentscheidung der Bürger abgewälzt werden. Die dauerhafte Nutzbarkeit eines Konsumgutes entscheidet sich bereits in der Produktentwicklung.

Die Seminare der Konsumakademie beginnen im Alltag und erweitern die Möglichkeiten.

Miteinander kommen wir besser voran

Wir setzen uns für den Menschen in Gemeinschaft ein. Ein jeder will in seinem Leben verschiedenen Aufgaben gerecht werden. Wir sind nicht nur Konsumenten sondern ebenso Eltern, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Bürger, Umweltfreunde, Partei- und/oder Vereinsmitglieder  und vieles andere mehr. Dabei entstehen Widersprüche und neue Potentiale. Wenn wir diese Vielfalt akzeptieren, können wir miteinander mehr Kraft und Möglichkeiten entfalten. Wir halten wenig von ruinösem Wettbewerb. Es geht nicht darum, wer besser Müll trennt, weniger Müll produziert oder sich veganer ernährt. Menschen tun Konsum. Die Konsumakademie will einen jeden darin bestärken, den eigenen Konsum aktiver und gemeinschaftlicher mit zu gestalten.

Unser Leitbild

  • Die Konsumakademie vermittelt lebenspraktische, demokratische, soziologische, psychologische, philosophische und ökonomische Kompetenzen rund um das Thema “Konsum neu denken”. Unsere Angebote umfassen Trainings, Seminare, Webinare, KonsumCafé’s und Veranstaltungen Dritter.
  • Wir beginnen im Konsumalltag und unterstützen Freiwilligkeit.
  • Wir bieten ein stufenweises Lernkonzept, um den eigenen Wirkungsraum um mehr Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
  • Die Konsumakademie setzt ein neues Konsumleitbild, indem sie ihn vom Verkaufsort löst und in Konsum mit Geld, Konsum ohne Geld und autarken Konsum aufgliedert.
  • Wir wollen Konsum vom monetären Wirtschaftsprinzip emanzipieren.
  • Die Konsumakademie orientiert sich dabei an aktuellen wissenschaftlichen Studien und arbeitet interdisziplinär.
  • Die Konsumakademie vermittelt Lösungsansätze um zu einem zukunftsfähigen, sinnstiftenden, lustvollen und gemeinschaftlichen Konsum (“sorgloser Konsum”) zu gelangen.
  • Wir bilden Konsumtrainer aus, damit unsere Angebote tragfähig qualitätsgesichert weitervermittelt werden können.
  • Wir verbessern das Verständnis zu Geld, Zeit und Dingen, indem wir neue Wege für eine individuelle Konsumbalance aufzeigen.
  • Die Konsumakademie steht für die erfolgreiche kooperative Zusammenarbeit der wichtigsten Akteure und Institutionen im Bereich Konsum.

Unsere Ziele

  • Wir machen modernen Konsum praxisnah erlebbar, begeistern für zukunftsfähigen Konsum und vermitteln Grundprinzipien für sorglosen Konsum.
  • Wir machen ruinösen Praktiken in der Konsumwelt für die Bürgerschaft erkennbar, verständlich und setzen uns gemeinsam für die Beendigung dieser Praktiken ein.
  • Wir nehmen die brennenden Fragen von Bürgerinnen und Bürgern ernst, bilden aufklärend weiter und befähigen bei Interesse, sich selbst in die Gesellschaft einzubringen, um ein aktiver Teil der Lösung zu werden.
  • Wir bilden Konsumtrainer umfassend aus und unterstützen ihren Lernerfolg durch hervorragende Lehre und individuelle Betreuung. Wir helfen Konsumtrainern einen erfolgreichen Start in ihre beratende Tätigkeit zu finden.
  • Wir fördern Integrität, da wir von Dritten wirtschaftlich unabhängig sind.

Unsere Werte

  • Wir sind respektvoll und begegnen jedem auf Augenhöhe (peer-to-peer-Prinzip).
  • Wir pflegen eine Kultur des Vertrauens und streben nach einer ständigen Weiterentwicklung unserer Arbeitsprozesse und Angebote. Dabei gehen wir konstruktiv mit Kritik und Fehlern um.
  • Wir setzen Ressourcen verantwortungsvoll ein.
  • Wir sind transparent und glaubwürdig und wir handeln verlässlich und wertschätzend.
  • Wir fördern die fachliche, wirtschaftliche und persönliche Entwicklung unserer Trainerinnen und Trainer, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und setzen uns für ein gesundheitsfreundliches Lern- und Arbeitsumfeld ein.

Unsere Strategie

  • Unsere Trainings sind teilnehmerorientiert, wissenschaftlich fundiert und innovativ.
  • Unsere Angebote sind flexibel, machen Freude und finden auch an anregenden, ungewöhnlichen Orten statt.
  • Wir fördern die Teilnehmer sowohl in ihren persönlichen Bedürfnissen, als auch in ihrem gemeinschaftlichem Selbst (Gemeinselbst)..
  • An unsere Angebote haben wir einen hohen Qualitätsanspruch. Durch regelmäßige Evaluationen, Teilnehmerfeedback, die Einbeziehung externer Expertinnen und Experten und ein kontinuierliches Qualitätsmanagement entwickeln wir unsere Angebote laufend weiter.
  • Wir verstehen uns als lernende Organisation, die ihre Angebote im Dialog mit ihren Kooperationspartnern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Studierenden weiterentwickelt.